Dienstag, 28. August 2007

Endlich: "Antifa" darf Polizei helfen

Berlin ist mal wieder einen Schritt voraus: Gestern kündigte die Integrationssenatorin Heidi Knake-Werner (SEDPDSLINKE) zusammen mit ihrem Integrationsbeauftragten und Versorgungsfall Günter Piening an, daß schon ab 5. September ein neues Gremium gegen Rechtsextremismus seine Arbeit aufnehmen wird. "Das Beratungsnetzwerk wird neben der Polizei das zentrale Kompetenzzentrum im Kampf gegen Rechtsextremismus bilden", hieß es. Mit dabei ist alles, was im linken Milieu gut und teuer ist: Etwa die "Aktion Courage", das Anne-Frank-Zentrum, der Türkische Bund und - echt lustig - das "Antifaschistische Pressearchiv (Apabiz)". Sie alle dürfen künftig zusammen mit Landeskriminalamt, Landessportbund, Wissenschaftlern und Verwaltung "bessere Koordinierung und Krisenhilfe gegen rechtsextreme Aktionen leisten", so die "taz". Klar, Staatsknete fließt auch: 25.000 € sollen es im ersten, 40.000 € im folgenden Jahr sein.
Das Apabiz ist fest in der linksextremen Szene vernetzt und wirbt auf seiner Homepage offen für zahlreiche linksextreme und vom Verfassungschutz beobachtete Publikationen bzw. Gruppen aus der sogenannten "Antifa-Szene". Es betreibt u.a. die Internetseite "whatwecando.de", die wiederum die "Vernetzung" linker und linksextremer Strukturen betreibt (und etwa für die verfassungsfeindliche "Rote Hilfe" wirbt). Fast schon logo, daß Apabiz auch "Kooperationspartner" des - etwa vom baden-würtembergischen Verfassungsschutz als zumindest "linksextremistisch beeinflusst" eingestuften - Magazins "Antifaschistisches Info-Blatt" ist.
Na, da kann der schwarze Block doch wenigstens auch mal außerhalb des 1. Mai in der Wanne mitfahren...

1 Kommentar:

A. Schumann hat gesagt…

Sehr guter Kommentar.

Die "Anti"-Fa ist die Privatpolizei, die die Linke sich in Deutschland hält. Die Verbrechen der "Anti"-Fa werden praktisch nicht verfolgt, weil ihre Spitzen und das politische System der BRD ineinander verwoben sind. Der Staat, der auf dem rechten Auge nicht blind sein will, ist es auf dem linkem.

Da verwundert es nicht, daß sie ganz offen ihre Verfolgungswut ausleben darf - gerade in Berlin mit seinem rot/rotem Senat.