Mittwoch, 24. Oktober 2007

Die westliche Christenverfolgung beginnt

Massiver Rollback der Anti-Glaubenskrieger unter dem Banner des Säkularismus: In Schweden hat jetzt der links"liberale" Bildungsminister Jan Björklund Regierungspläne vorgestellt, wonach alles Religiöse aus allen Schulen verschwinden soll. Ausschließlich im Religionsunterricht dürften noch religiöse Themen angesprochen werden, aber auch hier, wie in allen anderen Fächern, dürften religöse Vorstellungen nicht als objektiv wahr gelehrt werden. Religiöse Aktivitäten dürften "nur noch außerhalb der Schularbeit" stattfinden. Lehren sollte "nicht vom Glauben beeinflusst" sein.
Die Aktion wird als Abwehrmaßnahme gegen steigenden muslimischen Extremismus verkauft - und zugleich werden alle Religionen gleichermaßen erledigt. "Schüler müssen vor jeder Art von Fundamentalismus geschützt werden", so Björklund. Was "Fundamentalismus" ist, entscheidet der säkularisierte Staat im Verein mit den religionsfernen Medien...
Noch hat anscheinend niemand kapiert, daß diese Regeln nicht nur für öffentliche, sondern auch für alle privaten Schulen gelten sollen. 67 Grundschulen und sechs weiterführende Schulen in Schweden sind religiös orientiert.
Die aggressiv-atheistische Welle rollt bereits weiter durch Europa - der Kolumnist des britischen linken Guardian hat die Vorhaben (ebenso wie Christen-Hasser Richard Dawkins) ausdrücklich begrüsst und auch für Großbritannien empfohlen.

Kommentare:

KJunk hat gesagt…

Es ist verblüffend, wie wenig offenbar erkannt wird, dass der Atheismus und der Agnostizismus religiöse Positionsbestimmungen sind. Wer sich so hinstellt, ermöglicht nicht etwa eigene Entscheidungen der Heranwachsenden, sondern führt sie eben dorthin: Atheismus/Agnostizismus. Aber da will man sie scheinbar auch haben. Christlich-agnostisch.

KJunk hat gesagt…
Dieser Kommentar wurde vom Autor entfernt.