Dienstag, 11. März 2008

Wo sind die 3000 West-IMs geblieben?

Eine neue Studie eines der führenden Forscher der BStU, die am Donnerstag erscheint, dokumentiert, daß im Herbst 1989 in der Bundesrepublik Deutschland 3000 Inoffizielle Mitarbeiter der DDR-Staatssicherheit aktiv waren. 1999 glaubte man noch, von 1553 Bundesbürgern ausgehen zu können.
Nun sollte sich unser Land doch mal auf die Suche machen nach jenen, die für die kommunistische Weltrevolution Freunde, Bekannte, Kollegen und ihr Vaterland verraten haben. Wo man suchen muss, ist auch ziemlich eindeutig. IMs im Westen wurden ausdrücklich aufgrund ihrer "Überzeugung" gesucht und angeworben, also aufgrund ihrer Affinität zu den sozialistischen Ländern. In der Richtlinie 2/79 wird die "ideologische Anforderung" an Agenten im "Operationsgebiet" so umschrieben:

"Progressive politische Überzeugungen erfassen alle politischen Auffassungen und Haltungen, in denen prinzipiell oder teilweise die Politik, Institutionen oder Repräsentanten des jeweiligen kapitalistischen Staates abgelehnt werden. In dieser Ablehnung kann gleichzeitig eine prinzipielle oder teilweise Übereinstimmung mit der Politik der sozialistischen Staatengemeinschaft zum Ausdruck kommen. Progressive politische Überzeugungen reichen von festen weltanschaulichen marxistisch-leninistischen Positionen bis zu Positionen des bürgerlichen Humanismus und können auch Bestrebungen zur gesellschaftlichen Wiedergutmachung einschließen. Sie müssen ihrem Wesen nach antiimperialistisch sein. Die weitgehende Übereinstimmung von gesellschaftlichen und persönlichen Interessen ist für die Effektivität und Stabilität der Zusammenarbeit besonders wertvoll."

Ob man sich nicht vielleicht manchen Juso- Grünen - und Linken-Lebenslauf noch einmal genauer anschauen sollte?

Kommentare:

Anonym hat gesagt…

in 6 Jahren schreiben die das freiwillig in ihren Lebenslauf ... als Qualifikation!

Anonym hat gesagt…

Inzwischen ist das bundesdeutsche Stimmvieh sowieso schon soweit protostalinistisch vorformatiert, dass es nicht einmal wagt Protest dagegen zu erheben, dass die ehemaligen DDR-Gehülfen sich eines geruhsamen Made-im-Speck-Daseins erfreuen dürfen.
Im Gegenteil, Sympathie und Anerkennung wird ihnen von der linken Medienmafia „zu-ge-schrieben“ werden, so sie sich als tapfere „Kämpfer für Frieden, Fortschritt und Gerechtigkeit“ selbst beweihräuchern. Selbst denjenigen, die aktiv an der Wühlarbeit gegen die verhasste Fascho-Republik Teilgenommen haben, wird eine verständnistriefendes Schwamm-Drüber- Attitüde dargeboten werden.
(Ganz im Gegensatz übrigens zu den“ Nazi-Teufeln“, die auch noch im Greisenalter bis in den hintersten Winkel der Welt gejagt werden, sollten sie auch nur formell einer der satanischen „3te-Reich-Organisationen“ angehört haben).