Donnerstag, 3. Mai 2007

Was wir Stalin verdanken

Richtig schön, wie uns die - teilweise SPD-eigene - "Frankfurter Rundschau" das "Sowjetische Ehrenmal" in Berlins Treptower Park nahebringt:

Das Sowjetische Ehrenmal im Treptower Park ist über die Jahre tatsächlich zu einem Ort geworden, an den "man gern geht", wie es Bundeskanzler Schröder sich einmal für das Holocaust-Denkmal in Berlins Mitte gewünscht hat. Das mag vor allem daran liegen, dass uns spätestens mit dem Untergang der DDR das Wissen um die historische Bedeutung des antifaschistischen Kampfes abhanden gekommen ist. Auch mag sich heute niemand mehr recht vorstellen, dass ausgerechnet ein grausamer Diktator wie Stalin die Deutschen von sich selbst befreite - ihnen, so der Geschichte glücklicher, wenngleich auch nicht geradliniger Schluss, sogar Freiheit und Einheit brachte. (3.5.2007)

Ja, ja, so war es: Stalin brachte "den Deutschen Freiheit und Einheit"... Das Endergebnis ließ zwar schlappe 44 Jahre auf sich warten und kostete derweil zehntausende Menschen ihr Leben und Millionen die Freiheit.

Kommentare:

GeistesWelt hat gesagt…

...was wir Stalin zu verdanken haben und an den "Amis" schelten sollen!!!

Zum Glück gibt es Blogs, durch die man der roten Mediendiktatur nicht mehr pur ausgeliefert ist!

PS: Deine Artikel finde ich seit längerem immer besser! Weiter so! ;)

Anonym hat gesagt…

Ja, das finde ich auch sehr schlimm. In den Ländern Osteuropas, in denen sich die unterdrückten Völker wieder auf ihre Heimat besinnen konnten, nachdem der Kommunismus kollabierte, wurden all diese Schandmale abgeräumt. Nur bei uns interpretieren die West-Eliten sie 'antifaschistisch' um. Das ist eine zweite Enteignung der Geschichte der Ostdeutschen. Die erste wurde durch die sowjetischen Besatzer verfügt, die zweite durch die 68er Meinungselite. Es tut weh - und nirgends sieht man Widerstand.

Anonym hat gesagt…

Es wäre gut, wenn Du die E-Post des verantwortlichen Journalisten oder Redakteurs veröffentlichen könntest, so dass man sich mit seiner Meinung direkt an den Verantwortlichen wenden könnte...