Dienstag, 30. September 2008

Niedliche Sozialprognose für Köln

Zur Hochform in Sachen Integration gewalttätiger Ausländer läuft Köln auf, jene kleine Siedlung am Rhein, die, voll tolerant, alle jene gern als "Faschisten" und "Extremisten" beschimpfen und verprügeln lässt, die vom Schramma-NevenDuMont-WDR-Komplex abweichende Meinungen öffentlich kundtun zu wollen wagen.
Ganz rheinisch-relaxed hat nun das Landgericht Köln den 27jährigen Algerier Abdul H. freigelassen. Er hatte mit einem Mercedes (306 PS) in Köln einen 74jährigen deutschen Rentner totgefahren. Das milde Urteil sorgte damals schon für Aufsehen: 15 Monate Haft wegen fahrlässiger Tötung und Unfallflucht.
Aber Köln ist ja konsequent, Asch hu und Zäng usenanner: Nun wurde H. nach nur neun Monaten entlassen - wegen "positiver Sozialprognose".
Ist schon ok - der latent gewalttätige Mann hatte vor der Tötung des rentners ja auch erst 60 Einträge ins Vorstrafenregister (u.a. Drogendelikte). Und, wie teilt doch die Sprecherin der Stadt Köln, deren Chef der Demokratie-Verehrer Schramma ist, mit: „Eine positive Sozialprognose erschwert die Ausweisung ungemein, macht sie eigentlich so gut wie unmöglich.“
Hört sich irgendwie nicht bedauernd an.
In Wahrheit ist der Moscheebau in Köln in den Köpfen wohl längst abgeschlossen...

Sonntag, 28. September 2008

Heute hat die Union aus Versehen eine neue Partei gegründet....

Das Debakel der CSU in Bayern sowie das der ÖVP in Österreich an diesem Abend zeigen: Nach dem linken Teil des Parteienspektrums diversifiziert sich nun auch der rechte, demokratische Bereich. Warum auch nur sollen Linke unter drei Parteien auswählen können, Bürgerliche und Konservative aber nur unter einer oder zweien - die beide zugleich ständig aufs Erbärmlichste beteuern, sie seien alles, nur nicht konservativ?
Und so geht sie also dahin, die von von Linkskatholiken, Alt-68ern, Gewerkschaftsfunktionären und Karrieristen längst gekaperte christdemokratische Volkspartei-Tradition. Ihre bisherigen Wähler bleiben zuhause (wie Millionen CDU-Wähler in Hessen und Niedersachsen, so auch heute in Bayern). Oder sie wählen, wenn es sie denn gibt, bürgerliche Alternativen: FPÖ und BZÖ in Österreich, FDP und Freie Wähler in Bayern.
Schon bald wird Merkels CDU erschreckt feststellen dürfen, daß sie dringend eine demokratische Partei rechts von sich braucht - um alle Wähler zu mobilisieren, die das von der Leyen/Beust/Pofalla-Theater genauso wenig mitmachen wollen wie sie ihre Stimmen der Extremen am rechten Rand geben möchten. Und diese Wähler werden erkennen, daß sie mit einer kleinen, stoßkräftigen acht- oder zehn-Prozent-Partei weitaus besser gehört werden, als wenn sie von eiskalten Parteifunktionären auf Parteitagen cool ausgetrickst und marginalisiert werden.
CDU und CSU, so viel ist heute klar geworden, binden ihre traditionellen Milieus längst nicht mehr. Aber diese sind nicht verschwunden, sondern nur verstummt. Der heutige Tag wird als Initialzündung für die Gründung einer Partei für diese Menschen gelten dürfen.

Donnerstag, 25. September 2008

Ypsilanti bekommt es mit Schröders Freunden zu tun...

Der Fall Ypsilanti/Radio ffn wird immer skuriller: Der Sender, an dem die SPD ja indirekt beteiligt ist, hat mitgeteilt, daß er sich in der Sache von dem Hannoveraner Götz von Fromberg vertreten lassen will.
Das ist lustig: Denn Fromberg ist seit Jahrzehnten Duz-Freund von Ex-Bundeskanzler Gerhard Schröder, sie arbeiteten sogar in einer gemeinsamen Rechtsanwaltskanzlei. Und auch heute noch sind sie, so Fromberg, miteinander "in Bürogemeinschaft verbunden".
Bleiben Thema und Handelnde also unter sich, unter Sozis, sozusagen....

Dienstag, 23. September 2008

Isensee: Blamage des Rechtsstaats

Der Bonner Staatsrechtler Josef Isensee hat das Verbot der "pro Köln"-Kundgebung als «eine Blamage des Rechtstaates» gewertet. Es habe sich um eine Kapitulation der Polizei vor der Gewalttätigkeit von Linksautonomen gehandelt. Isensee wertete den Vorgang als «eine Verletzung der Meinungs- und Versammlungsfreiheit». Die Sicherheitsbehörden hätten dafür zu sorgen, dass ein friedliches Nebeneinander der widerstreitenden Meinungskundgebungen möglich bleibe und jeder zu seinem Recht komme: «Diese verfassungsrechtliche Garantie hat der Staat in diesem Fall nicht eingelöst.»

Isensee kritisierte auch den nordrhein-westfälischen Ministerpräsidenten Jürgen Rüttgers (CDU), der von einem «Sieg der Zivilcourage» gesprochen hatte. «Das ist, staatsrechtlich gesehen, eine geradezu skandalöse Bewertung. Der Rückzug der Polizei vor privater Gewalt ist ein Akt der Schwäche der Staatsgewalt, wenn nicht gar der politischen Feigheit».

Montag, 22. September 2008

Ein Multikulti-Planer spricht...

"Deutschland muß von außen eingehegt, und innen durch Zustrom heterogenisiert, quasi 'verdünnt' werden."
Joseph ("Joschka") Fischer, in: Risiko Deutschland, 1994

Samstag, 20. September 2008

Uuups, falscher Ausländer von Falschen verprügelt?

Bitterböse Kuriosität am Rande der Aufgeregtheiten um den "Anti-Islamisierungskongreß" in Köln. So schreiben die drei in einem Verlagshaus erscheinenden Zeitungen seit Tagen ziemlich einseitige Varianten der Realität, wie inzwischen auch besonnenen "Zeit"-Lesern aufgefallen ist.
Beispiel "Kölnische Rundschau":

"Zu Beginn eines Treffens von Rechtsradikalen in Köln ist es am Freitag zu Zwischenfällen gekommen. Rechtsradikale verfolgten kurzzeitig einen ausländisch aussehenden Mann über die Hauptstraße des Kölner Vorortes Rodenkirchen, wo die rechtsradikale Organisation Pro Köln eine Pressekonferenz abhalten wollte."

Dazu wusste die Kölner Polizei mitzuteilen:

"Wie verschiedene Medien heute berichteten, wurde anlässlich der geplanten Pressekonferenz von „pro Köln“ angeblich ein Ausländer durch Rechtsradikale über die Hauptstraße „gejagt“.
Der Polizei Köln liegen für diese Behauptung keinerlei nachvollziehbare Hinweise vor. Nach Beobachtungen verschiedener Zeugen gab es aber einen Vorfall, der möglicherweise zu der irreführenden Berichterstattung geführt hat. Nach den Zeugenangaben wurde ein Gast des Veranstalters „pro Köln", ein englischer Staatsangehöriger, durch einen der Gegendemonstranten angegriffen. Polizeibeamte schritten sofort ein. Die Personalien des Tatverdächtigen wurden festgestellt."

Ach so - war eben nur ein "falscher " Ausländer und es waren nur die "falschen Täter".

Na, dann Schwamm drüber ;-)

Rechtsstaat kapituliert vor linker Gewalt

Angesichts massiver linker Ausschreitungen hat die Kölner Polizei den Anti-Islamisierungs-Kongreß verboten. Dazu die Polizeileitung:

„Für uns hat die Sicherheit der Kölner Bevölkerung höchste Priorität. Es wäre völlig unverhältnismäßig, den 300 Teilnehmern der proKöln-Veranstaltung mit Wasserwerfern und Spezialeinheiten den Weg zum Heumarkt zu ebnen. Damit würden viele unbeteiligte Kölner Bürger und Bürgerinnen und auch die friedlichen Demonstrationsteilnehmer unkalkulierbaren Risiken ausgesetzt. Wir mussten diese Entscheidung unter Abwägung aller rechtlichen Gesichtspunkte treffen“, erläuterte Polizeipräsident Klaus Steffenhagen die Entscheidung des Kölner Polizeipräsidiums.

Das wird vor dem Verwaltungsgericht wohl kaum bestehen können...
Meinungs- und Demonstrationsfreiheit nur für Linke?

Linke Gewalt als "Sieg der Stadt Köln"?

Hm, was passiert da eigentlich gerade in Köln?
Eine seit Tagen von linken Medien als "islamophobischer Kongreß" angekündigte Veranstaltung muss irgendwie heute morgen begonnen haben - und zwar mit bisher (13.30h) etwa 50 Teilnehmern.
Darüber erregen sich seit tagen tausende wohlmeinender "toleranter, wetloffener, sialogfordernde Bürger", die komischerweise alle im linken Spektrum verortet sind und es geschafft haben, den irsierenden Kölner OB Schramma vor ihren Karren zu spannen. Der poltert auch einer tausende Menschen umfassenden Gegendemo laut gegen die "Euro-Fachisten" - von denen bis dahin, wohlgemerkt, keinerlei Gewalt, sondern lediglich krude Meinungen ausgegangen sind.
Seit Freitag abend jedoch greifen aus ganz Deutschland und dem nahegelegenen Ausland angereiste Linksextremisten Bürger und Polizeibeamte in Köln an: Heute Vormittag kam es am Heumarkt zu schweren Ausschreitungen, Barrikaden wurden erreichtet, Polizisten tätlich angegriffen mit Steinen und Feuerwerkskörpern, Linke versuchten, ihnen Waffen zu entwenden.
Am Heumarkt und an der Deutzer Brücke versuchten gewalttätige Gegendemonstranten, Absperrgitter zu entfernen. Bereits am Freitag war es bei Protesten gegen den Kongress zu
vereinzelten Ausschreitungen gekommen. Nach Steinwürfen und Farbbeutelattacken gegen Polizisten wurden zehn Gegendemonstranten wegen Verstößen gegen das Waffengesetz, Sachbeschädigung, Versammlungsgesetz, Landfriedensbruch und Nötigung festgenommen. 31
weiteren Personen wurden Platzverweise erteilt.

Auch dazu hat Schramma etwas zu sagen:

"Andererseits bin ich doch traurig, dass einige Chaoten Polizisten angegriffen haben", sagte Schramma. Solche gewaltbereiten Störer gebe es häufig bei solchen Anlässen.

Netter Nebensatz. Passt auch zu seinem entschiedenen Votum, Köln sei "nicht die Stadt der Extremisten". Oder auch: "Es ist ein Sieg der Stadt Köln, ein Sieg der demokratischen Kräfte dieser Stadt."
Die dringend nötige Äquidistanz zwischen den Extremen hat die Kölner CDU anscheinend längst aufgegeben - willkommen in der Antifa-Falle!
Und nun, da die linke Gewalt nicht mehr kontrollierbar ist, wird die rechte Veranstaltung einfach verboten. Ein Polizeisprecher sagte am Samstag, das auf dem Heumarkt geplante Treffen werde nicht stattfinden.

Mittwoch, 17. September 2008

"crazy Yps": SPD verklagt SPD

Seltsames passiert im Falle des widerrechtlich veröffentlichten "crazy phone"-Mitschnittes des Radiosenders "ffn", der ein Gespräch zwischen einem angeblichen Franz Müntefering und einer echten, skrupellosen Andrea Ypsilanti dokumentiert. Heute wurde bekannt, daß die SPD ihre Anwälte gegen den Radiosender ffn in Marsch gesetzt hat - und damit gegen sich selbst!
Denn "radio ffn" gehört zu 100% der "Madsack"-Mediengruppe - und an der ist wiederum die SPD über ihre parteieigene Medienholding "DDVG" mit 23,1 Prozent beteiligt.
Richtig lustig wird die Geschichte, wenn man zwei weitere Ypsilanti-feindliche SPD-Aktionen der letzten Tage genauer beleuchtet: So publizierte die "Frankfurter Rundschau" (SPD über DDVG via Verlagshaus mit 40 Prozent dabei!) vor zehn Tagen riesengroß die jüngsten Umfragen des "Deutschland-Trend", der Ypsilanti erbärmliche Umfragewerte testierte ("Mehrheit lehnt Kurs der Hessen-SPD ab").
Und daß dann die SPD-eigene Parteizeitung "Vorwärts" (100%ig DDVG/SPD, was sonst?) nur zwei Tage nach der Brutalaktion gegen Beck bereits ein Manuskript von Gerhard Schröder vorliegen hatte und medienwirksam verbreitete, daß Steinmeier "das Zeug zum Kanzler hat", zeigt dann wohl nur eines: Wer wirklich die Macht im Willy-Brandt-Haus hat.
Beck war es nie.

Sonntag, 14. September 2008

"Nur die Jusos..."

Auch wenn irgendwie 5 Minuten fehlen - der in der vergangenen Nacht veröffentlichte Rest des bekannten Telefonats zwischen "Franz Müntefering" (von Radio FFN) und Andrea Ypsilanti ist schon ganz unterhaltsam und ja inzwischen bundesweit aufgefallen...
Schnell hinklicken, bevor die SPD-Anwälte es löschen lassen.

Nachtrag 18.18h: Nachdem 16.809 youtube-Nutzer zugehört haben, ist es nun verschwunden. Sind halt doch fix, die Sozis...

Nachtrag 18.24h: Aber andere waren schneller, etwa die hier...

Samstag, 13. September 2008

Neuer Mainstream

Die letzte, für eine offene Gesellschaft final lethale Welle des Gleichstellungs-Wahns, schwappt aus Großbritannien herüber. Dort machen sich einschlägige Kreise bereits Gedanken darüber, wie man verhindern kann, daß auch Christen (oder Konservative oder Bürger oder Normalos oder Heteros) sich vor Diskriminierung und Unterdrückung am Arbeitsplatz schützen können, wenn sie gezwungen werden sollen, gegen ihren Willen oder Glauben etwas zu tun. Denn die immer stärker werdende LGBT-community ("Lesbian, Gay, Bisexual and Transgender/Transsexual") will ihre Lebensform zur Norm erklären und jede Diskussion oder Kritik daran unterdrücken. Vollends verwirrt waren diese Lobbyisten, als nun erste Fälle ruchbar wurden, wo etwa Angestellte Recht bekamen, die nicht gegen ihre religiöse Überzeugung berufliche Dienste erbringen wollten.
Dies soll nun ausgehebelt werden, indem "Homophobie in der Religion" bekämpft wird. Nett, daß bereits "christliche" Feministinnen seit Jahren Vorarbeit leisten und die Bibel in "gerechter Sprache" verhunzen... Im weitesten gedankenpolizeilich damit verwandt ist übrigens auch die EU-Parlamentsinitiative, die Werbung mit geschirrspülenden Frauen und autofahrenden Männern verbieten will. Dahinter steckt übrigens Eva-Britt Svensson, Sie ist auch stellvertretende Fraktionsvorsitzende der Vereinigten Europäischen Linken/Nordische Grüne Linke. Der Antrag beruht auf dem Geschlechterbild des Gender-Mainstreaming und will dieses in der praktischen Politik umsetzen. Es geht davon aus, dass die Unterschiedlichkeit der Geschlechter nur auf sozialen Prägungen beruht. In der Gesellschaft soll diese Sicht zum Konsens werden, zur allgemeingültigen Sichtweise und Praxis, deshalb der Begriff „Mainstream“.
Was bisher kaum einem Kommentator aufgefallen ist: Wer das Bild einer spülenden Frau für diskriminierend hält, diskriminiert jene Frauen, die sich für die Arbeit zuhause und mit Kindern entschieden haben.
Da aber die unterschwellige Grundhaltung in der Medien-Kommunität eben diese ist, fällt's den dortigen Zeitgeistsurfern auch nicht negativ auf...

Dienstag, 19. August 2008

Sch...Deutsche hatten mal wieder Pech...

Au ja, das ist lustig.
Stellen wir uns einmal vor, in einem kleinen Städtchen in Ostdeutschland stürmten vier bis sechs schwarz maskierte, mit Kampanzügen, Protektoren und Schlagstöcken ausgerüstete junge Männer mit Glatzen ein multikulturelles Stadtfest und schlügen 15 Menschen nieder, zwei davon würden schwer verletzt und lägen nun im Krankenhaus.
Na, wo wäre diese Nachricht nun zu lesen? In "Spiegel online" doch ganz sicher, auch in der "Tagesschau" zu hören - oder?
Leider geht die Geschichte anders und ist vorgestern tatsächlich so passiert, wie FAZonline berichtet:
In einem kleinen Städtchen in WESTDEUTSCHLAND stürmten vier bis sechs schwarz maskierte, mit Kampfanzügen, Protektoren und Schlagstöcken bewaffnete junge Männer MIT - laut Zeugenaussagen - SÜDLÄNDISCHEM AUSSEHEN ein ERNTEDANKFEST und schlugen 15 Menschen nieder, zwei davon wurden schwer verletzt und liegen nun im Krankenhaus.
Und, wo ist diese brutale Tat nun zu lesen?
NICHT auf "SPON", nicht in der "Tagesschau", und Thierse hat auch noch nicht angerufen...
Ein paar Details passten da wohl nicht... Und außerdem sollen die Täter ja auch noch "Scheiß-Deutsche" gebrüllt haben.

Montag, 11. August 2008

Wie die ARD die russische Invasion freundlich begleitet

Es ist nicht klar, was da los ist in der ARD-zentrale in Hamburg - aber die tagesschau-Ausgabe vom 9.8., 20h, stellt ein unübertroffenes Beispiel journalistischer Manipulation dar. Nach bester alter linker Manier werden Begriffe verwirrt, Aspekte ausgeblendet und Fakten verdreht, bis in Sachen Georgien das Weltbild steht.
Konkret:

1. Der Ansager sagt: "In der abtrünnigen Provinz leben überwiegend Russen."
Klar - nachdem Putins Chargen tausendfach russische Pässe an diese Georgier ausgegeben haben, um das international nicht anerkannte Separatistenregime zu stützen.

2. Angesichts des völkerrechtswdrigen Einmarsches russischer Kampfverbände in Südossteien textet die "tagesschau" eiskalt:
"Die südossetische Hauptstadt Zinvali ist wieder unter russischer Kontrolle."
Das Wörtchen "wieder" ist ein unglaublicher Vorgang - denn diese Region Georgiens war nie russisch und soll es doch wohl auch nicht werden, liebe ARD - oder?

3. Tibet Sinha verteigt sich in seinem "Hintergrundstück" dazu, Saakaschwili "Provokation" Putins mit der "Kaukasusfrage" vorzuwerfen. Er spricht das Referendum von 2006 an und eine "überwältigende Mehrheit der Südossten", die sich für Unabhängigkeit von Georgien ausgesprochen habe - dass die dort lebenden Georgier daran gehindert wurden, an dem "Refrendum" teilzunehmen, und daß es international als ungültig gewertet wurde - all dies erfährt der "tagesschau"-Zuschauer nicht.
Kein Wort zur einzigen nicht-russischen Gaspipeline, die Putins Oligarchen ein Dorn im Auge ist, , dazu, daß Georgien auf der Seite des Westens steht oder daß die "internationale Friedenstruppe" fast nur aus parteiischen russischen Verbänden besteht.

Da sind sie wieder, unsere altgedienten Manipulatoren im Dienste Moskaus. Schon irre.

Freitag, 8. August 2008

Kubas Diktatur kann Olympia feiern

Was die öffentlich-rechtlichen ARD-Kommentatoren so alles zu sagen zu haben anläßlich des Einmarsches der Olympia-Nationen gerade in Peking. Durchaus ist auch politisch-wirtschaftliches dabei, gerne problemgetränkt:
So wird etwa der Putsch in Mauretanien erwähnt, in Pakistan die Regierungskrise, die Flüchtlinge im Tschad, in Indien die Einwohnerzahl, auch der historische Völkermord in Ruanda.
Nur zu Kuba - kein kritisches Wort (etwa zur Ein-Partein-Diktatur, zu Millionen von Flüchtlingen außer Landes, zu Presse- und Meinungsfreiheit oder dazu, daß auf internationalen Sport-Veranstaltungen ganze Mannschaften verschwinden und um politisches Asyl bitten...)
Aber da herrscht ja auch quasi chinesische, öffentlich-rechtliche Ruhe - und die heimliche Lieblingsdiktatur aller deutschen Linken.

Montag, 4. August 2008

Thierse und die "Selbstkritik"

Das SPD-Vorstandsmitglied Wolfgang Thierse hat den vom Parteiausschluss bedrohten Ex-Bundesminister Wolfgang Clement zu mehr "Selbstkritik" ermahnt. Er sagte im Deutschlandradio Kultur: «Ich fände es ganz gut, wenn er einen Anfall selbstkritischer Bescheidenheit oder bescheidener Selbstkritik bekäme und sagt: Das war ein Fehler, dass
ich an dieser Stelle dazu aufgerufen habe, die eigene Partei und
ihre Spitzenkandidatin nicht zu wählen.»
Gute Idee - Thierse als gelernter DDR-Bürger dürfte wissen, wie "Selbstkritik" in sozialistischen Einheitsparteien funktioniert.
"Kritik und Selbstkritik" bedeutete: jeder durfte sagen, was zum Fortschritt (=Umsetzung der SED-Ziele) störte, und vor allem, wo er selbst Fehler hatte. Im Stalinismus führte das dann auch schon mal ins Lager. Müsste ein ostdeutscher Sozialdemokrat dass nicht eigentlich wissen?
Nun ja.

P.S.: Dass hier etwas richtig aus dem Ruder läuft, geht auch schon den ersten Sozis auf. SPD-Vordenker Tobias Dürr spricht in einem großen Essay heute schon von "Säuberung":

"Hier geht es im Kern darum, ganz bestimmte freiheitliche Grundüberzeugungen ein für allemal aus der SPD zu vertreiben. Zu besichtigen sind reaktionäre, illiberale Feinde der offenen Gesellschaft bei ihrem verbiesterten Kampf gegen Pluralität und für die ideologische Reinheit des Parteikörpers. Diese Art der Verfolgung von Abweichlertum ist historisch unter dem Begriff der „Säuberung“ bekannt. Insofern handelt es sich hier für die deutsche Sozialdemokratie tatsächlich um ein Fanal."

Samstag, 26. Juli 2008

Die wahren Dimensionen des rot-grünen Einwanderungsprojekts

Einen ganz besonderen Aspekt der letzte Woche nach unten korrigierten bevölkerungszahlen in Deutschland hat noch niemand thematisiert: Hat sich der Ausländeranteil eigentlich verändert?
Zu den Fakten:
Vergangenen Dienstag räumte das Staististische Bundesamt ein, daß in Deutschland nicht 82,2, sondern nur etwa 80,9 Millionen Menschen leben. Heute wurde bekannt, daß "die Mobilität von Studenten und Akademikern bis 35 Jahre eine wesentliche Ursache für die vielen Karteileichen in deutschen Melderegistern ist". Wenn man einmal davon ausgeht, daß in diesen Gruppen der Anteil von Ausländern und aus dem Ausland stammenden Deutschen eher gering ist, stellt sich die Frage: Wie sieht eigentlich der Ausländeranteil aus, wenn in Deutschland nur 80,9 Millionen Menschen leben?

Für die alte Bezugszahl 82,2 Millionen hatte das Bundesamt immer mitgeteilt, daß 15,1 Millionen "mit Migrationshintergrund" seien (Stand: Ende 2006): davon waren 7,3 Millionen oder 8,9% Ausländer und eingebürgerte Ausländer mit 7,9 Millionen oder 9,5% der Bevölkerung. Bezieht man diese Zahlen 1:1 auf die neue Gesamtbevölkerungszahl von 80,9 Millionen, so lebten hierzulande mit 7,3 Millionen dann 9,02 % Ausländer und 9,76 % Eingebürgerte - insgesamt 18,76 % Menschen aus dem Ausland - also nahezu jeder fünfte!

Freitag, 25. Juli 2008

Wie die DDR-Diktatur davonkommt...

Wer wissen will, was die 68er diesem Land vermacht haben, schaue sich an, was sie im Bildungswesen (wo sie als Lehrer, Dozenten, Buchautoren, Kultusplaner überproportional wirken) gemeinsam mit den alten Lehrern der DDR angerichtet haben:

"Schroeder zufolge ist vielen der Schüler vor allem die Trennlinie zwischen Demokratie und Diktatur unbekannt. Die Ostschüler wüssten mehrheitlich nicht, dass es in der DDR keine freien Wahlen gab. „Nur in Bayern wird die DDR klar als Diktatur bewertet“, lautet sein Fazit. „Selbst in Nordrhein-Westfalen gibt es dazu keine klare Bewertung.“ Noch fataler scheint ihm, dass der „Arbeiter- und Bauernstaat“ in bayrischen und nordrhein-westfälischen Lehrplänen ausführlicher auftaucht als in Berlin und Brandenburg. Ob in Ost oder West, Schulmaterialien würden oft nur kopiert in Auszügen verwendet. "

Wer schon als Student in Sachen kommunistisches Unrecht wegschaute oder es gar bejubelte, lässt sich und seinen Schülern auch das Geschichtsbild nicht durch die Realität verhunzen:

"Der Studie nach ist die Verklärung der DDR Folge einseitiger Behandlung der Themen. „Man schaut fast ausschließlich auf den Alltag, der Herrschaftscharakter wird in den Hintergrund gestellt“, sagt Schroeder. So werteten die Schüler das „Recht auf Arbeit“ als Errungenschaft, wüssten aber nichts von gesetzlich verankerten Zwangsmaßnahmen für „Arbeitsscheue“. Auch das DDR-Sozialsystem gelte als vorbildlich. Dabei seien den Schülern nur die positiven Seiten bekannt. Wo es um Macht und Unterdrückung ginge, versagten die meisten Lehrpläne. Gerade „in welchem Maße die SED Staat, Wirtschaft und Gesellschaft lenkte und kontrollierte und auf welcher politisch-ideologischen Grundlage sie als Staatspartei agierte“ werde nirgends deutlich. "

Klar - waren ja auch keine Sozialisten oder Kommunisten, die da regierten. Sondern schlimmstenfalls Beteiligte eines historischen "Betriebsunfalls".....
Eine erschreckende Mischung aus Versagen der Kultusaufsicht in Tateinheit mit Geschichtsklitterung der altlinken Eliten!

Mittwoch, 23. Juli 2008

apo-diktisch alles bessergewusst

In Sachen Reichstagsbrand ist man derweil eigentlich so weit, daß man die Täterschaft des Anarchisten Marinus van der Lubbe kaum noch in Zweifel zieht und auch an seiner Alleintäterschaft bestehen nur noch wenige Zweifel. Vollends unbekannt ist folgende Sichtweise der Dinge, die uns der neunmalkluge Alan Posener in seinem Blog "apocalypse" dieser Tage vorsetzte:

"Im Zusammenhang mit diesem Gelöbnis vor dem Reichstag, den Hitler anzünden ließ, gräbt ein Fernsehmagazin..."

Woher er das nur wieder so sicher weiß? Oder hat ihn lediglich das jüngste Buch seines Redaktionskollegen und Historikers Sven Felix Kellerhoff, der sich dezidiert für die Alleintäterthese ausspricht, genervt?

Dienstag, 22. Juli 2008

Wie linke Terrormorde verschwiegen werden

Nur selten gelingt der Einblick in die Technik, mit der linke Terrororganisationen die ihnen geneigte Medienöffentlichkeit manipulieren.
Am 29.6 war in der FAZ und anderen Zeitungen folgende knappe Nachrichtenagentur-Meldung zu lesen:

Elf kolumbianische Abgeordnete getötet

BOGOTÁ, 28. Juni (dpa/AFP). Elf kolumbianische Abgeordnete in der Gewalt der "Revolutionären Streitkräfte Kolumbiens" (Farc) sind nach Angaben der Guerrilla bei einem Befreiungsversuch getötet worden. Nur einer der zwölf im April 2002 in der Provinz Valle del Cauca Verschleppten habe den Angriff unbekannter Bewaffneter am 18. Juni überlebt, teilte das "Oberkommando West" der Farc am Donnerstag im Internet mit. Die anderen seien im Kreuzfeuer gestorben, als die Armee versucht habe, die Gefangenen zu befreien. Das Militär bestritt, dass ein Befreiungsversuch stattgefunden habe. Innenminister Carlos Holguin wollte nicht ausschließen, dass sich eine paramilitärische Einheit um die Befreiung der Abgeordneten bemüht habe. Präsident Alvaro Uribe leitete eine Sitzung des Sicherheitsrates, auf der über die jüngsten Vorgänge beraten wurde. Die zwölf Abgeordneten gehörten zu einer Gruppe von mehr als 50 Politikern und Militärs, darunter die frühere Präsidentschaftskandidatin Ingrid Betancourt, die die Farc gegen inhaftierte Rebellen austauschen wollen.

Tatsache ist, daß die elf wehrlosen Abgeordneten von der FARC, den vom bei deutschen Linken so geliebten Neudiktator Hugo Chávez gepämperten Koka-Terroristen, kaltblütig ermordet wurden - mit Schüssen in den Rücken. Dies bevorzugt die FARC, weil sie immer auch die Option «auf der Flucht erschossen» offenlässt. Aufgrund von Computerfunden bei führenden FARC-Kommandanten sind eMails zugänglich, die dieser Tage die Schweizer "Weltwoche" in Originalkopie veröffentlicht hat. Sie schreibt:

"Das Dossier über die Ermordung der Parlamentarier zeigt beispielhaft, wie die Farc die internationale Öffentlichkeit mit Falschinformationen gezielt manipulierten. Gravierend aus Schweizer Sicht ist aber vor allem: Auch unser Aussenministerium, das offiziellen Informationen aus Kolumbien in der Regel mit Zurückhaltung begegnete, fiel auf die Propaganda der Farc hinein. Beim EDA (schweiz. Außenministerium, d. Hinschauer) traute man der verfassungsmässig gewählten Regierung offenbar nicht mehr als den Terroristen.

Noch am Tag des Massakers stellt Farc-Chef Tirofijo in einem Mail an seinen Stellvertreter Cano drei Fragen: «1. Kann man die beschriebenen Geschehnisse unter den Guerilleros und der Zivilbevölkerung noch geheim halten? 2. Gibt es Militärs in der Nähe, gab es Gefechte? 3. Können wir die Sache wenigstens so lange geheim halten, bis unsere Kameraden frei sind?» Auf jeden Fall, so meint der Capo, müsse man eine Information der Öffentlichkeit so lange wie möglich hinauszögern, für Eventualitäten aber ein Communiqué bereithalten. Wenn die zweite Frage positiv zu beantworten sei, heisst es im Mail weiter, sei es sehr einfach - man würde einfach dem Militär die Schuld zuschieben. «Und wenn das alles nicht funktioniert», schreibt Tirofijo am Schluss, «werden wir die Familien um Entschuldigung bitten mit einer politischen Argumentation, indem wir die Verzögerungstaktik der Regierung beim humanitären Austausch [intercambio humanitario] verantwortlich machen».

Der interne Mailverkehr unter den Capos der Farc der folgenden Tage zeigt eine Debatte über optimale Desinformation. Am 22. Juni 2007 macht Tirofijo den Vorschlag, die Version zu verbreiten, die Wächter hätten sich mit den Geiseln vor angreifenden Truppen zurückgezogen, dabei seien mehrere Leute auf der Flucht erschossen worden. «Camarada Timoschenko» (ein bekanntes Mitglied des Sekretariats, Anm. d. Red.) neigt eher dazu, dem Präsidenten ohne weitere Erklärung die Schuld zu geben. Alfonso Cano (der heutige Farc-Chef, Anm. d. Red.) möchte «zumindest im Moment» offenlassen, wer die Angreifer waren.

Bei dieser Version bleibt es schliesslich: Die Abgeordneten seien bei einem Angriff unbekannter Truppen im Kreuzfeuer gestorben, lassen die Farc offiziell verlauten. Am 15. August 2007 «beglückwünscht» Kamerad Ivan Marquez das Sekretariat «für seine aussergewöhnliche Handhabung des Falls mit den Abgeordneten. Sogar die OEA [Organisation Amerikanischer Staaten] räumt ein, dass es effektiv einen Schusswechsel gegeben habe».

Die FAZ meldete immerhin am 31.7. die korrekte Version. In anderen deutschen Zeitungen war von diesem Geiselmassaker der linken Terrororganisation nichts zu lesen.
Es wäre ja auch zu rufschädigend gewesen...

Sonntag, 20. Juli 2008

Autonome so gut wie Bundeswehr?

Ein bemerkenswerte Randerscheinung in der verqueren Debatte um das Gelöbnis von 500 Rekruten vor dem Reichstagsgebäude in Berlin, ist die völlige Selbstverständlichkeit, mit der der lautstarke Protest einger weniger hundert Linksextremer medial geadelt wurde.
Dies geschah in zwei Schritten:
1. Zum einen wurde konsequent darauf verzichtet, den Protest als das zu bezeichnen, was er war: nämlich linksextrem, zumindest linksradikal gespeist.
2. Dann wurden Exponenten des Protests systematisch aufgewertet. So durfte in einer ARD-Hörfunkreportage (vom RBB; lief auch im SR und MDR) ein Sprecher der "Antifaschistischen Linken Berlin" (ALB), die selbst vom rot-roten Berliner Senat der "militant autonomen Szene" zugerechnet wird, minutenlang seine Sicht auf Bundeswehr und wehrhafte Demokratie darlegen - als O-Ton gleichgesetzt mit einem Sprecher der Bundeswehr.
Womit zumindest das hauptstädtische Weltbild ja wieder korrekt dargestellt wäre...