Dienstag, 19. August 2008
Sch...Deutsche hatten mal wieder Pech...
Stellen wir uns einmal vor, in einem kleinen Städtchen in Ostdeutschland stürmten vier bis sechs schwarz maskierte, mit Kampanzügen, Protektoren und Schlagstöcken ausgerüstete junge Männer mit Glatzen ein multikulturelles Stadtfest und schlügen 15 Menschen nieder, zwei davon würden schwer verletzt und lägen nun im Krankenhaus.
Na, wo wäre diese Nachricht nun zu lesen? In "Spiegel online" doch ganz sicher, auch in der "Tagesschau" zu hören - oder?
Leider geht die Geschichte anders und ist vorgestern tatsächlich so passiert, wie FAZonline berichtet:
In einem kleinen Städtchen in WESTDEUTSCHLAND stürmten vier bis sechs schwarz maskierte, mit Kampfanzügen, Protektoren und Schlagstöcken bewaffnete junge Männer MIT - laut Zeugenaussagen - SÜDLÄNDISCHEM AUSSEHEN ein ERNTEDANKFEST und schlugen 15 Menschen nieder, zwei davon wurden schwer verletzt und liegen nun im Krankenhaus.
Und, wo ist diese brutale Tat nun zu lesen?
NICHT auf "SPON", nicht in der "Tagesschau", und Thierse hat auch noch nicht angerufen...
Ein paar Details passten da wohl nicht... Und außerdem sollen die Täter ja auch noch "Scheiß-Deutsche" gebrüllt haben.
Montag, 11. August 2008
Wie die ARD die russische Invasion freundlich begleitet
Konkret:
1. Der Ansager sagt: "In der abtrünnigen Provinz leben überwiegend Russen."
Klar - nachdem Putins Chargen tausendfach russische Pässe an diese Georgier ausgegeben haben, um das international nicht anerkannte Separatistenregime zu stützen.
2. Angesichts des völkerrechtswdrigen Einmarsches russischer Kampfverbände in Südossteien textet die "tagesschau" eiskalt:
"Die südossetische Hauptstadt Zinvali ist wieder unter russischer Kontrolle."
Das Wörtchen "wieder" ist ein unglaublicher Vorgang - denn diese Region Georgiens war nie russisch und soll es doch wohl auch nicht werden, liebe ARD - oder?
3. Tibet Sinha verteigt sich in seinem "Hintergrundstück" dazu, Saakaschwili "Provokation" Putins mit der "Kaukasusfrage" vorzuwerfen. Er spricht das Referendum von 2006 an und eine "überwältigende Mehrheit der Südossten", die sich für Unabhängigkeit von Georgien ausgesprochen habe - dass die dort lebenden Georgier daran gehindert wurden, an dem "Refrendum" teilzunehmen, und daß es international als ungültig gewertet wurde - all dies erfährt der "tagesschau"-Zuschauer nicht.
Kein Wort zur einzigen nicht-russischen Gaspipeline, die Putins Oligarchen ein Dorn im Auge ist, , dazu, daß Georgien auf der Seite des Westens steht oder daß die "internationale Friedenstruppe" fast nur aus parteiischen russischen Verbänden besteht.
Da sind sie wieder, unsere altgedienten Manipulatoren im Dienste Moskaus. Schon irre.
Freitag, 8. August 2008
Kubas Diktatur kann Olympia feiern
So wird etwa der Putsch in Mauretanien erwähnt, in Pakistan die Regierungskrise, die Flüchtlinge im Tschad, in Indien die Einwohnerzahl, auch der historische Völkermord in Ruanda.
Nur zu Kuba - kein kritisches Wort (etwa zur Ein-Partein-Diktatur, zu Millionen von Flüchtlingen außer Landes, zu Presse- und Meinungsfreiheit oder dazu, daß auf internationalen Sport-Veranstaltungen ganze Mannschaften verschwinden und um politisches Asyl bitten...)
Aber da herrscht ja auch quasi chinesische, öffentlich-rechtliche Ruhe - und die heimliche Lieblingsdiktatur aller deutschen Linken.
Montag, 4. August 2008
Thierse und die "Selbstkritik"
ich an dieser Stelle dazu aufgerufen habe, die eigene Partei und
ihre Spitzenkandidatin nicht zu wählen.»
Gute Idee - Thierse als gelernter DDR-Bürger dürfte wissen, wie "Selbstkritik" in sozialistischen Einheitsparteien funktioniert. "Kritik und Selbstkritik" bedeutete: jeder durfte sagen, was zum Fortschritt (=Umsetzung der SED-Ziele) störte, und vor allem, wo er selbst Fehler hatte. Im Stalinismus führte das dann auch schon mal ins Lager. Müsste ein ostdeutscher Sozialdemokrat dass nicht eigentlich wissen?
Nun ja.
P.S.: Dass hier etwas richtig aus dem Ruder läuft, geht auch schon den ersten Sozis auf. SPD-Vordenker Tobias Dürr spricht in einem großen Essay heute schon von "Säuberung":
"Hier geht es im Kern darum, ganz bestimmte freiheitliche Grundüberzeugungen ein für allemal aus der SPD zu vertreiben. Zu besichtigen sind reaktionäre, illiberale Feinde der offenen Gesellschaft bei ihrem verbiesterten Kampf gegen Pluralität und für die ideologische Reinheit des Parteikörpers. Diese Art der Verfolgung von Abweichlertum ist historisch unter dem Begriff der „Säuberung“ bekannt. Insofern handelt es sich hier für die deutsche Sozialdemokratie tatsächlich um ein Fanal."
Samstag, 26. Juli 2008
Die wahren Dimensionen des rot-grünen Einwanderungsprojekts
Zu den Fakten:
Vergangenen Dienstag räumte das Staististische Bundesamt ein, daß in Deutschland nicht 82,2, sondern nur etwa 80,9 Millionen Menschen leben. Heute wurde bekannt, daß "die Mobilität von Studenten und Akademikern bis 35 Jahre eine wesentliche Ursache für die vielen Karteileichen in deutschen Melderegistern ist". Wenn man einmal davon ausgeht, daß in diesen Gruppen der Anteil von Ausländern und aus dem Ausland stammenden Deutschen eher gering ist, stellt sich die Frage: Wie sieht eigentlich der Ausländeranteil aus, wenn in Deutschland nur 80,9 Millionen Menschen leben?
Für die alte Bezugszahl 82,2 Millionen hatte das Bundesamt immer mitgeteilt, daß 15,1 Millionen "mit Migrationshintergrund" seien (Stand: Ende 2006): davon waren 7,3 Millionen oder 8,9% Ausländer und eingebürgerte Ausländer mit 7,9 Millionen oder 9,5% der Bevölkerung. Bezieht man diese Zahlen 1:1 auf die neue Gesamtbevölkerungszahl von 80,9 Millionen, so lebten hierzulande mit 7,3 Millionen dann 9,02 % Ausländer und 9,76 % Eingebürgerte - insgesamt 18,76 % Menschen aus dem Ausland - also nahezu jeder fünfte!
Freitag, 25. Juli 2008
Wie die DDR-Diktatur davonkommt...
"Schroeder zufolge ist vielen der Schüler vor allem die Trennlinie zwischen Demokratie und Diktatur unbekannt. Die Ostschüler wüssten mehrheitlich nicht, dass es in der DDR keine freien Wahlen gab. „Nur in Bayern wird die DDR klar als Diktatur bewertet“, lautet sein Fazit. „Selbst in Nordrhein-Westfalen gibt es dazu keine klare Bewertung.“ Noch fataler scheint ihm, dass der „Arbeiter- und Bauernstaat“ in bayrischen und nordrhein-westfälischen Lehrplänen ausführlicher auftaucht als in Berlin und Brandenburg. Ob in Ost oder West, Schulmaterialien würden oft nur kopiert in Auszügen verwendet. "
Wer schon als Student in Sachen kommunistisches Unrecht wegschaute oder es gar bejubelte, lässt sich und seinen Schülern auch das Geschichtsbild nicht durch die Realität verhunzen:
"Der Studie nach ist die Verklärung der DDR Folge einseitiger Behandlung der Themen. „Man schaut fast ausschließlich auf den Alltag, der Herrschaftscharakter wird in den Hintergrund gestellt“, sagt Schroeder. So werteten die Schüler das „Recht auf Arbeit“ als Errungenschaft, wüssten aber nichts von gesetzlich verankerten Zwangsmaßnahmen für „Arbeitsscheue“. Auch das DDR-Sozialsystem gelte als vorbildlich. Dabei seien den Schülern nur die positiven Seiten bekannt. Wo es um Macht und Unterdrückung ginge, versagten die meisten Lehrpläne. Gerade „in welchem Maße die SED Staat, Wirtschaft und Gesellschaft lenkte und kontrollierte und auf welcher politisch-ideologischen Grundlage sie als Staatspartei agierte“ werde nirgends deutlich. "
Klar - waren ja auch keine Sozialisten oder Kommunisten, die da regierten. Sondern schlimmstenfalls Beteiligte eines historischen "Betriebsunfalls".....
Eine erschreckende Mischung aus Versagen der Kultusaufsicht in Tateinheit mit Geschichtsklitterung der altlinken Eliten!
Mittwoch, 23. Juli 2008
apo-diktisch alles bessergewusst
"Im Zusammenhang mit diesem Gelöbnis vor dem Reichstag, den Hitler anzünden ließ, gräbt ein Fernsehmagazin..."
Woher er das nur wieder so sicher weiß? Oder hat ihn lediglich das jüngste Buch seines Redaktionskollegen und Historikers Sven Felix Kellerhoff, der sich dezidiert für die Alleintäterthese ausspricht, genervt?
Dienstag, 22. Juli 2008
Wie linke Terrormorde verschwiegen werden
Am 29.6 war in der FAZ und anderen Zeitungen folgende knappe Nachrichtenagentur-Meldung zu lesen:
Elf kolumbianische Abgeordnete getötet
BOGOTÁ, 28. Juni (dpa/AFP). Elf kolumbianische Abgeordnete in der Gewalt der "Revolutionären Streitkräfte Kolumbiens" (Farc) sind nach Angaben der Guerrilla bei einem Befreiungsversuch getötet worden. Nur einer der zwölf im April 2002 in der Provinz Valle del Cauca Verschleppten habe den Angriff unbekannter Bewaffneter am 18. Juni überlebt, teilte das "Oberkommando West" der Farc am Donnerstag im Internet mit. Die anderen seien im Kreuzfeuer gestorben, als die Armee versucht habe, die Gefangenen zu befreien. Das Militär bestritt, dass ein Befreiungsversuch stattgefunden habe. Innenminister Carlos Holguin wollte nicht ausschließen, dass sich eine paramilitärische Einheit um die Befreiung der Abgeordneten bemüht habe. Präsident Alvaro Uribe leitete eine Sitzung des Sicherheitsrates, auf der über die jüngsten Vorgänge beraten wurde. Die zwölf Abgeordneten gehörten zu einer Gruppe von mehr als 50 Politikern und Militärs, darunter die frühere Präsidentschaftskandidatin Ingrid Betancourt, die die Farc gegen inhaftierte Rebellen austauschen wollen.
Tatsache ist, daß die elf wehrlosen Abgeordneten von der FARC, den vom bei deutschen Linken so geliebten Neudiktator Hugo Chávez gepämperten Koka-Terroristen, kaltblütig ermordet wurden - mit Schüssen in den Rücken. Dies bevorzugt die FARC, weil sie immer auch die Option «auf der Flucht erschossen» offenlässt. Aufgrund von Computerfunden bei führenden FARC-Kommandanten sind eMails zugänglich, die dieser Tage die Schweizer "Weltwoche" in Originalkopie veröffentlicht hat. Sie schreibt:"Das Dossier über die Ermordung der Parlamentarier zeigt beispielhaft, wie die Farc die internationale Öffentlichkeit mit Falschinformationen gezielt manipulierten. Gravierend aus Schweizer Sicht ist aber vor allem: Auch unser Aussenministerium, das offiziellen Informationen aus Kolumbien in der Regel mit Zurückhaltung begegnete, fiel auf die Propaganda der Farc hinein. Beim EDA (schweiz. Außenministerium, d. Hinschauer) traute man der verfassungsmässig gewählten Regierung offenbar nicht mehr als den Terroristen.
Noch am Tag des Massakers stellt Farc-Chef Tirofijo in einem Mail an seinen Stellvertreter Cano drei Fragen: «1. Kann man die beschriebenen Geschehnisse unter den Guerilleros und der Zivilbevölkerung noch geheim halten? 2. Gibt es Militärs in der Nähe, gab es Gefechte? 3. Können wir die Sache wenigstens so lange geheim halten, bis unsere Kameraden frei sind?» Auf jeden Fall, so meint der Capo, müsse man eine Information der Öffentlichkeit so lange wie möglich hinauszögern, für Eventualitäten aber ein Communiqué bereithalten. Wenn die zweite Frage positiv zu beantworten sei, heisst es im Mail weiter, sei es sehr einfach - man würde einfach dem Militär die Schuld zuschieben. «Und wenn das alles nicht funktioniert», schreibt Tirofijo am Schluss, «werden wir die Familien um Entschuldigung bitten mit einer politischen Argumentation, indem wir die Verzögerungstaktik der Regierung beim humanitären Austausch [intercambio humanitario] verantwortlich machen».
Der interne Mailverkehr unter den Capos der Farc der folgenden Tage zeigt eine Debatte über optimale Desinformation. Am 22. Juni 2007 macht Tirofijo den Vorschlag, die Version zu verbreiten, die Wächter hätten sich mit den Geiseln vor angreifenden Truppen zurückgezogen, dabei seien mehrere Leute auf der Flucht erschossen worden. «Camarada Timoschenko» (ein bekanntes Mitglied des Sekretariats, Anm. d. Red.) neigt eher dazu, dem Präsidenten ohne weitere Erklärung die Schuld zu geben. Alfonso Cano (der heutige Farc-Chef, Anm. d. Red.) möchte «zumindest im Moment» offenlassen, wer die Angreifer waren.
Bei dieser Version bleibt es schliesslich: Die Abgeordneten seien bei einem Angriff unbekannter Truppen im Kreuzfeuer gestorben, lassen die Farc offiziell verlauten. Am 15. August 2007 «beglückwünscht» Kamerad Ivan Marquez das Sekretariat «für seine aussergewöhnliche Handhabung des Falls mit den Abgeordneten. Sogar die OEA [Organisation Amerikanischer Staaten] räumt ein, dass es effektiv einen Schusswechsel gegeben habe».
Die FAZ meldete immerhin am 31.7. die korrekte Version. In anderen deutschen Zeitungen war von diesem Geiselmassaker der linken Terrororganisation nichts zu lesen.
Es wäre ja auch zu rufschädigend gewesen...
Sonntag, 20. Juli 2008
Autonome so gut wie Bundeswehr?
Dies geschah in zwei Schritten:
1. Zum einen wurde konsequent darauf verzichtet, den Protest als das zu bezeichnen, was er war: nämlich linksextrem, zumindest linksradikal gespeist.
2. Dann wurden Exponenten des Protests systematisch aufgewertet. So durfte in einer ARD-Hörfunkreportage (vom RBB; lief auch im SR und MDR) ein Sprecher der "Antifaschistischen Linken Berlin" (ALB), die selbst vom rot-roten Berliner Senat der "militant autonomen Szene" zugerechnet wird, minutenlang seine Sicht auf Bundeswehr und wehrhafte Demokratie darlegen - als O-Ton gleichgesetzt mit einem Sprecher der Bundeswehr.
Womit zumindest das hauptstädtische Weltbild ja wieder korrekt dargestellt wäre...
Freitag, 18. Juli 2008
Linke Geschichtsschreibung konkret
"Wer, wenn er nicht ein schwerer Sittlichkeitsverbrecher oder 'normaler' Mörder ist, hat in diesem land je so lange sitzen müssen?"
Das perfide an dieser Frage ist, daß für Senfft die RAF-Mörder eben anscheinend weitaus weniger schlimme Taten begangen haben als ein Sittlichkeitsverbrecher oder Mörder.
Dass dieser skandalöse Text nur wenige Wochen erscheint, nachdem Jakob Augstein das linksradikale Blatt übernommen hat, ist bemerkenswert.
Und die Autorenwahl im Übrigen auch. War es doch Senfft, der im März 1985 für den "Stern" ganz offiziell in der DDR "um Unterstützung seiner anwaltschaftlichen Tätigkeit für das BRD-Magazin ,Stern'“ bat. Es ging um die von der Stasi mitgesteuerte Kampagne gegen Bundespräsident Heinrich Lübke. Vor Gericht sollten die „Behauptungen in der ,Springer-Presse', im ,ZDF-Magazin' und anderen westlichen Medien“ widerlegt werden, „der ,Stern' habe wiederholt falsche bzw. von der DDR gefälschte Dokumente gegen den ehemaligen Bundespräsidenten Lübke ohne Prüfung verwandt und veröffentlicht“, heißt es in dem Schreiben an DDR-Anwalt Vogel weiter. Eine „Richtigstellung“ durch das Gericht läge auch im Interesse der DDR.
Eine Verharmlosung der RAF-Verbrechen ganz sicher auch.
Mittwoch, 16. Juli 2008
Linke unterstützt PKK-Entführer
"Die Aufhebung der Einstufung von kurdischen Organisationen als kriminelle Vereinigung, insbesondere der Arbeiterpartei Kurdistans PKK, wäre ein weiterer Beitrag der Bundesregierung für den Frieden in der Region."
Schon ok - dann klappt's auch mit Entführung und Erpressung besser.
Aus taktischen Gründen wurde der Antrag heute zurückgezogen.
Wie Islamisten den Rechtsstaat verhöhnen
"Die drei, die hier vor Gericht standen, haben, als sie festgenommen wurden, ihren Kampf gegen den sündigen, verhassten Westen einfach von der Straße in den Gerichtssaal verlegt. Ähnlich wie einst die Angeklagten der Terrororganisation Rote Armee Fraktion sprachen sie vom Schweinestaat und versuchten, das Verfahren zu torpedieren. Und das Gericht hat sich das in einer Weise gefallen lassen, die an Selbstaufgabe grenzt."
Und weiter:
"Vor allem der 33 Jahre alte Angeklagte Rafik brachte es in der Beleidigung des Gerichts zu erstaunlicher Kunstfertigkeit. Er stand nie auf, wenn die Richter den Saal betraten. Er warf der Richterin in jedem zweiten Satz vor, dass sie lüge. Er unterbrach sie, schnitt ihr das Wort ab, raunzte sie an, dass sie sein Verhalten nichts angehe.
Er schrie auch die Vertreterin der Bundesanwaltschaft an: "Halt die Klappe, Frau Staatsanwältin!" und "Du Arschloch, du bist eine Frau!" Was darauf folgte? Nichts. Hin und wieder wurde der Mann mal von der Verhandlung ausgesperrt, zum Beispiel als er einen Justizwachtmeister mit einem Kopfstoß verletzte. Doch auf seine Beleidigungen reagierte das Gericht irgendwann nur noch mit einem Achselzucken.
Als er der Richterin, einer Dame in den Fünfzigern vorwarf, sie sei "ein billiges, kleines Flittchen", da wurde die Verhandlung kurz unterbrochen. Selbst am Ende nahm sich der Angeklagte das Wort, und die Richterin sagte in einem Anflug von hilflosen Sarkasmus, sie wünsche jetzt allen wenigstens noch einen schönen Tag, "damit Herr Rafik nicht das letzte Wort hat".
Und subsummiert über den Prozess, der im abegschotteten Hochsicherheitstrakt Stuttgart-Stammheim stattfand:
Montag, 14. Juli 2008
Ausländer einfach weg?
So schreibt der "Tagesspiegel" in Berlin von "82,2 Millionen Deutschen", die angeblich in diesem Lande leben würden.
Nun ja.
Es sind 74, 96 Millionen, dazu kommen 7,26 Millionen Auslander, was in etwa eine Gesamtbevölkerung von - richtig, 82,2 Millionen ergibt.
Aber diese Zusammenhänge zu verschweigen ist natürlich essentiell fürs rot-grüne Projekt - denn sonst fiele ja jemandem auf, daß es vor drei Jahren noch 75, 21 Millionen Deutsche gab...
Ökodiktatur kostet richtig Geld
DER ÖKO-STAAT WIRDS SCHON RICHTEN...
Und dann lesen wir plötzlich das hier:
"Die Klimaschutz-Maßnahmen von Bundesregierung und EU-Kommission werden den Strompreis in Deutschland in den kommenden Jahren noch einmal drastisch in die Höhe treiben. Allein die Kosten für den Emissionshandel werden ab dem Jahre 2012 auf mindestens neun Mrd. Euro pro Jahr steigen. Laut einer Studie von RWE Power müssen die Privat-Haushalte ab 2013 Mehrausgaben von rund 500 Euro jährlich verkraften."
Wieso darf sowas denn noch gedruckt werden? Könnte man das nicht als umweltfeindliches Publikationsverhalten brandmarken, Papier rationieren, den Journalisten mal zum "Gespräch" bitten...?
Seien wir sicher: Kommt alles noch!
Um dann nur noch solche ökofaschistischen Artikelchen zu veröffentlichen wie diesen, unter der Überschrift: "Wie eisbärfreundlich wohnen Sie?" - eine moderne Abart des "Kauft nicht bei...!"
Mal was Anderes zum Gelöbnis
,,Wer öffentliche Gelöbnisse veranstaltet, muss sich selbst über Rechtsradikale und Neonazis in der Armee und in der Gesellschaft nicht wundern."
Mit einer solchen öffentlichen Erklärung konnte man immerhin drei Monate später noch Bundesminister unter Gerhard Schröder werden. Es ist eben der strukturelle Mangel an Skandalisierungsfähigkeit, der die Bürgerlichen den Linken die Freiräume lässt.
Samstag, 12. Juli 2008
Auf leisen Sohlen...
Wann schließt also die letzte Schnitzelbude in Neukölln, weil derem Speisekarte die Gefühle der täglich daran vorbeilaufenden...?
"Die wirklichen Probleme haben keine Lösung, sondern Geschichte."
Wie Familien ausgebeutet werden
Dort kann jeder ausrechnen, wie es um seine Familie finanziell stehen würde, würden Familienleistungen fair berechnet und die verfassungsmäß0gen Vorgaben erfüllt.
Man sollte diesen Rechner möglichst vielen Politikern zur Verfügung stellen!
Freitag, 11. Juli 2008
Wie man zum "jugendlichen Heißsporn" wird...
"...es hat einzelne Vorgänge gegeben. Es hat auch hier in Berlin vor einigen Jahren kurdische Jugendliche gegeben, die eine Reihe von Autoreifen auf die Straße gerollt und aus Protest angezündet haben. Aber Bilder von wirklich gewalttätigen Auseinandersetzungen mit Körperverletzung, mit ernsthaften Bedrohungen befürchte ich im Moment nicht."
Nee, schon klar.
"Diejenigen, die hier in Deutschland leben, auch diejenigen, die eine gewisse Sympathie für Forderungen der PKK haben, die Gewalttätigkeiten doch ganz, ganz überwiegend ablehnen. Es handelt sich bei uns, wenn wir heute irgendwelche Aktivitäten haben, eher um jugendliche Heißsporne - und zwar um eine überschaubare Zahl jugendlicher Heißsporne - und nicht um die große Menge. Ich gehe davon aus, dass diejenigen, die hier leben, sich eingerichtet haben und nicht diesen Status, den sie hier haben, verlieren wollen."
Nonchalant verdunkelt er hier die Brutalität gerade der "Jugendbrigaden" der PKK. So könnte er sich etwa daran erinnern, daß das Landgericht Ulm im September 2007 vier PKK-Sympatisanten wegen versuchten siebenfachen Mordes und versuchter schwerer Brandstiftung zu Haft zwischen sieben Jahren und vier Jahren und drei Monaten verurteilte. Drei der Angeklagten wurden nach Jugendstrafrecht verurteilt.
Man stelle sich einmal vor, irgendwo in Deutschland würden einige Dutzend Rechtsextremer Autoreifen anzünden, Straßen blockieren, Polizisten angehen, Brände legen und Morde versuchen - und ein Innenminister würde sie als "Heißsporne" (also in etwa Draufgänger, Hansdampf oder Haudegen)verniedlichen.
Er wäre - völlig zu recht - sein Amt innerhalb weniger Stunden los.
Rechte Gegenöffentlichkeit
"Warum sind die konservativen Radio-Talker in den Vereinigten Staaten - Limbaugh ist seit fast zwanzig Jahren auf Sendung - so erfolgreich, während das linke Talk-Radio „Air America“ kläglich scheiterte und 2006 nach zweieinhalb Jahren Konkurs anmelden musste? Wichtigster Grund dürfte das Bewusstsein der loyalen Zuhörerschaft von Limbaugh, Sean Hannity, Martin Savage, Glenn Beck und anderer konservativer Radio-Talker sein, dass ihre Sichtweise in den Mainstream-Medien im Rundfunk und Fernsehen nicht vorkommt oder unterrepräsentiert ist.Auf den knisternden Mittelwellesendern haben sie ein Refugium gefunden, wo sie nicht mit der üblichen Herablassung der linken Leitmedien traktiert werden, die ihre patriotischeren Landsleute der unteren Einkommensklassen als „white trash“ betrachten. "
Dienstag, 8. Juli 2008
Zweifelhafte Armuts-Statistik
"In der zuweilen hysterisch geführten Armutsdebatte wird mit fragwürdigen Studien und Statistiken gearbeitet. Nicht nur, dass die Daten veraltet sind. Schon die Methode der Armutsmessung ist zweifelhaft.
Was soll man nun von der jüngsten Studie über die Europäische Union halten, die dasselbe Armutsrisiko von 19 Prozent für Rumänien wie für Großbritannien behauptet? Noch schlechter steht es angeblich in Italien und in Spanien, wo jeweils 20 Prozent der Bevölkerung „armutsgefährdet“ sind, in Bulgarien hingegen nur 14 Prozent. Warum wandern dann so viele Rumänen und Bulgaren nach England oder Spanien, wenn sie dort ebenso viel oder gar mehr Armut erwartet?
So betrachtet hätte die DDR, in der fast alle gleich arm waren, mit einer niedrigen Armenquote glänzen können. Umgekehrt gilt: Dynamische Marktwirtschaften produzieren zwar mehr Ungleichheit, aber auch mehr Chancen."